MASKEN-VERBUND-BAYERN
GEMEINSAMER KAMPF GEGEN DAS VIRUS
Der Masken-Verbund-Bayern wurde zu Beginn der Coronapandemie 2020 von den Firmen PIA Automation Amberg GmbH, der Sandler AG und der Zettl Group gegründet. Ziel war, das bestehende Knowhow aus ganz Bayern in Bezug auf Vliesfertigung, Automatisierung und Maskenherstellung zusammenzuführen und somit eine vollständig inländische Wertschöpfungskette aufzubauen.
Im Frühjahr 2021 wurde der Masken-Verbund-Bayern erweitert, um vorhandenes Knowhow mit der Wissenschaft zu teilen und auf dem Gebiet der Masken weiter zu forschen und entwickeln. Neue Mitglieder wurden die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Technische Universität München, das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr und die DEKRA Testing and Certification GmbH.
Gemeinsam möchten wir die Versorgungssicherheit mit hochwertigen Atemschutzmasken garantieren und kontinuierlich daran weiterarbeiten, unsere Produkte zu verbessern und Neuentwicklungen auf den Weg zu bringen. Zusätzlich möchten wir das ganze Thema wissenschaftlich begleiten und den Weg in eine sichere und nachhaltige Richtung lenken.
Der gemeinsame Wunsch, vollständige Wertschöpfungsketten für Atemschutzmasken im Land aufzubauen und so auch über die Coronapandemie hinaus Versorgungssicherheit zu gewährleisten, resultierte letztendlich in der Gründung des Masken-Verbund-Bayern.
WEITERE KOOPERATIONSPARTNER
MAX-PLANCK-INSTITUT FÜR DYNAMIK UND SELBSTORGANISATION
Zusammen mit Prof. Dr. Dr. h.c. Eberhard Bodenschatz von der Abteilung Fluidphysik, Strukturbildung und Biokomplexität arbeiten wir wissenschaftlich am Thema Infektionsschutzmasken. Im Mittelpunkt steht dabei die Qualität der Maske, die Sicherheit und die Entlastung von Personal in Gesundheitswesen und Pflege aber auch der Schutz der Bevölkerung. Dabei ist das Forschungsinteresse besonders fokussiert auf Leckage im Gesicht (nach außen und nach innen), Filterleistung, Atemwiderstand und CO2-Rückhalt.
AKTUELLE PROJEKTE
THEMEN, DIE MOMENTAN IN DER PLANUNG, ENTWICKLUNG UND UMSETZUNG SIND.
FUMA
Funktionsoptimierte Halbmasken zum Infektions- und Kontaminationsschutz – Entwicklung von neuen Werkstoffen / Materialien und Produkten, Produktion, Logistik, biologische Schutzwirkung, Verträglichkeit und Kreislauffähigkeit.
KINDERMASKEN
Entwicklung einer Maske, die auf die speziellen Anforderungen von Kindern eingeht - insbesondere in Bezug auf die kleineren Gesichter (Maskengeometrie) und die niedrigere Atemleistung (Atemwiderstände) ohne Kompromisse in der Schutzwirkung zu machen.
DIN NORMENAUSSCHUSS
NA 063-01-08-01 AK INFEKTIONSSCHUTZMASKEN
Ohne einheitliche Produktanforderungen und deren Überprüfung können Verbraucher nicht einschätzen, ob ein Produkt ein Mindestniveau hinsichtlich Leistung und Sicherheit erfüllt. Das DIN (Deutsches Institut für Normung e.V.) ist die nationale Normungsorganisation der Bundesrepublik Deutschland und führt alle interessierten Kreise wie Wirtschaft, Forschung, Verbraucher und die öffentliche Hand zusammen.
Das Ziel besteht darin, Normen und Standards effizient zu erarbeiten und zu veröffentlichen. Als Experte im DIN Normungsausschuss teilen wir als Firma Zettl MEDITEC GmbH unser gewonnenes Wissen und tragen aktiv zur Ausarbeitung einer neuen Produktnorm für Infektionsschutzmasken bei.
Diese Norm beinhaltet Anforderungen, die an Infektionsschutzmasken gestellt werden. Hierbei wird nicht explizit auf die aktuelle Corona-Pandemie Bezug genommen, sondern das Ziel einer Norm für Masken zum allgemeinen Infektionsschutz verfolgt.